Bei der routinemäßigen Wartung von Wechselrichtern können verschiedene Probleme auftreten, beispielsweise Probleme mit Peripherieschaltkreisen, falsche Parametereinstellungen oder Schäden an der Leiterplatte. Wenn am Frequenzumrichter ein Fehler auftritt, ist es wichtig zu analysieren, welches konkrete Teil das Problem verursacht. Dieser Artikel bietet einen kurzen Überblick und Ansätze zur Diagnose und Behandlung interner DC-Bus-Fehler.
I. Statische Tests
Testen Sie die Gleichrichterschaltung
Suchen Sie die Anschlüsse P (positiv) und N (negativ) des internen DC-Busses im Frequenzumrichter. Stellen Sie das Multimeter auf den Widerstandsbereich X10 ein und schließen Sie die rote Sonde an den P-Anschluss an. Schließen Sie die schwarze Sonde nacheinander an die Klemmen R, S und T an. Der Widerstand sollte sehr hoch sein, nahe unendlich. Wiederholen Sie die gleichen Schritte mit der roten Sonde, die an den N-Anschluss angeschlossen ist. Wenn eines der folgenden Ergebnisse auftritt, deutet dies auf eine Schaltkreisanomalie hin:
A. Ungleichmäßiger Widerstand in drei Phasen, was auf einen Fehler in der Gleichrichterbrücke hinweist.
B. Unendlicher Widerstand, wenn die rote Sonde an die P-Klemme angeschlossen ist, was auf einen Fehler in der Gleichrichterbrücke oder dem Startwiderstand hinweist.
Testen Sie den Wechselrichterkreis
Verbinden Sie nacheinander die rote Sonde mit dem P-Anschluss und die schwarze Sonde mit den U-, V- und W-Anschlüssen. Der Widerstand sollte im zweistelligen Ohm-Bereich liegen und der Widerstand jeder Phase sollte ähnlich sein, wobei der Gegenphasenwiderstand nahezu unendlich sein sollte. Wiederholen Sie die Schritte mit der schwarzen Sonde, die an den N-Anschluss angeschlossen ist. Bei abweichenden Ergebnissen liegt ein Fehler im Wechselrichtermodul vor.
II. Dynamisches Testen
Nachdem die normalen Ergebnisse bei statischen Tests bestätigt wurden, können dynamische Tests oder das Einschalten des Wechselrichters durchgeführt werden. Beachten Sie vor und nach dem Einschalten Folgendes:
Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten, dass die Eingangsspannung korrekt ist. Der falsche Anschluss einer 380-V-Stromversorgung an einen 220-V-Frequenzumrichter kann zu Schäden wie Kondensator-, Varistor- oder Modulexplosionen führen.
Überprüfen Sie, ob die verschiedenen Anschlüsse des Frequenzumrichters korrekt angeschlossen sind und ob es lose Verbindungen gibt. Ungewöhnliche Anschlüsse können zu Fehlfunktionen oder sogar Schäden am Frequenzumrichter führen.
Überprüfen Sie nach dem Einschalten die angezeigten Fehlerinformationen und identifizieren Sie vorab den Fehler und seine Ursache.
Wenn keine Fehler angezeigt werden, prüfen Sie, ob die Parameter abnormal sind. Setzen Sie die Parameter zurück und starten Sie den Frequenzumrichter, ohne ihn an einen Motor anzuschließen. Testen Sie den Spannungsausgang der U-, V- und W-Phasen. Wenn Probleme wie Phasenverlust oder ungleichmäßiger Dreiphasenausgang auftreten, deutet dies auf einen Fehler im Modul oder der Antriebsplatine hin.
Führen Sie bei normaler Ausgangsspannung (dreiphasig symmetrisch) einen Belastungstest durch. Es empfiehlt sich, einen Volllasttest durchzuführen.

III. Fehlerdiagnose
Beschädigung des Gleichrichtermoduls
Wird normalerweise durch Schwankungen der Netzspannung oder interne Kurzschlüsse verursacht. Überprüfen Sie die Netzbedingungen des Benutzers, z. B. Spannungsschwankungen und Verschmutzung durch Geräte wie Schweißmaschinen.
Beschädigung des Wechselrichtermoduls
Wird typischerweise durch Motor- oder Kabelschäden und Fehler im Antriebskreis verursacht. Tauschen Sie das Modul aus, nachdem Sie den Treiberschaltkreis repariert und eine gute Treiberwellenform sichergestellt haben. Überprüfen Sie nach dem Austausch der Treiberplatine vor Ort auch den Motor und die Anschlusskabel, bevor Sie den Frequenzumrichter in Betrieb nehmen.
Keine Anzeige nach dem Einschalten
Wird normalerweise durch ein beschädigtes Netzteil oder einen Soft-Charge-Schaltkreis verursacht, was dazu führt, dass kein Gleichstrom zur Verfügung steht. Wenn der Startwiderstand beschädigt ist, könnte dies ebenfalls zu diesem Problem führen oder das Panel könnte defekt sein.
Über- oder Unterspannungsanzeige nach dem Einschalten
Wird im Allgemeinen durch einen Eingangsphasenverlust, Alterung der Schaltung oder Feuchtigkeit auf der Leiterplatte verursacht. Identifizieren Sie den Spannungserkennungsschaltkreis und seine Testpunkte und ersetzen Sie beschädigte Komponenten.
Anzeige von Überstrom oder Erdschluss nach dem Einschalten
Wird typischerweise durch eine fehlerhafte Stromerkennungsschaltung verursacht, beispielsweise durch Hall-Elemente oder Operationsverstärker.
Überstromanzeige beim Start
Wird normalerweise durch einen beschädigten Antriebsschaltkreis oder ein beschädigtes Wechselrichtermodul verursacht.
Normale Ausgangsspannung ohne Last, Überlast oder Überstromanzeige unter Last
Diese Situation ist häufig auf falsche Parametereinstellungen, Alterung der Antriebsschaltung oder Modulschäden zurückzuführen.

Die oben genannten Informationen behandeln häufige Fehler am Frequenzumrichter und deren Behebungsmethoden. Weitere Informationen zum Frequenzumrichter und zugehörige Brancheninformationen finden Sie auf der offiziellen Website von GTAKE: www.gtake.com.